Slartibartfass | N-Metal

Interviews

Published on April 11th, 2012 | by Crow

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Slartibartfass

Wir hatten die Ehre die jungen Ausnahmemetaller von SLARTIBARTFASS am Fimbul Festival 2011 zu interviewen und sie über Ihr neues Album auszuquetschen.

Ihr bringt ja bald ein neues Album heraus. Wie heißt es und wann wird es erscheinen?

Das Album heißt ‚Schwarz verhüllt‘ und ist am 28ten Oktober erschienen.

Was bedeutet ‚Schwarz verhüllt‘?

Das Album ist ein Konzept-Album und behandelt so tiefgreifend emotionale Erlebnisse die ein Mensch in seinem Leben durchmacht. Ein wichtiger Charakter in diesem Konzept ist die schwarz verhüllte Gestalt und daher kommt dieser Titel.

Um was geht es genau in Eurem neuen Album?

Es werden verschiedene Zustände beschrieben, die einem in die menschliche Psyche führt und die einem dann diese dunklen Abgründe aufzeigt. Es ist im Stück weit wie ein Theaterstück verfasst, mit verschiedenen Rollen und Charakteren. Die ganzen Texte sind dann aus der Sicht des Protagonisten verfasst.

Wie sind auf die Idee für dieses Thema gekommen?

Das hat sich so entwickelt aus dem letzten Album heraus. Die letzten Texte vom ‚Funkenfeuer‘ Album haben schon so in diese Richtung gezeigt und dann lag der Entschluss nahe das man ein komplettes Album auf dieser Thematik herausbringt.

Slartibartfass - Schwarz verhüllt

Was sind Eure Erwartungen nach der Veröffentlichung des neuen Albums?

Wir hoffen dass wir mehr Shows und vor allem größere Shows und Festivals spielen. Wir denken uns auch dass wir mit dem neuen Album auch viel mehr Menschen erreichen, weil wir jetzt sehr viele Musikrichtungen abdecken, was aber eigentlich nie unsere Absicht war. Man kann es zu mindestens innerhalb der Metalszene keinem Genre zuordnen.

Was sind die Neuerungen in ‚Schwarz verhüllt‘?

Ja wir haben sehr viel mit einem Synthesizer experimentiert. Es sind auch noch mehr Sprechparts von der Jessica dabei. An sich ist das Album auch viel härter als die vorherigen Alben.

Ihr müsstet jetzt jemanden in ein paar Worten erklären was einen in diesem Album erwartet. Was würdet Ihr ihm sagen?

Es erwartet einen ein unglaublicher Mix aus hartem Metal, der auf folkige Dudelsackmelodien trifft, gepaart mit abgefahrenen Synthesizer Sounds, die mit Black Metal Blast Beats kombiniert werden. Inhaltlich geht das Ganze ganz tief ins menschliche Bewusstsein.

Wird man da heute Abend schon was davon hören?

Ja zwei Songs. Einmal das zweite Kapitel und das vierte Kapitel. Wir haben das Ganze in sechs Kapitel untergliedert, da es ja mehr ein Konzept-Album ist.

Was waren bei Eurer Karriere so die Highlights bisher?

Ein riesen Highlight was auf jeden Fall das Ragnarök Festival 2010. Das war mit Abstand das größte Festival wo wir bisher gespielt haben. Es waren aber auch viele kleine Festivals dabei, die total gut organisiert waren, wo sehr viele Leute da waren und wir hatten größere Gigs wo keine Leute da waren und das ist natürlich immer schlecht.

Philipp Bulling, ich und Jessica Bulling

Was waren die negativen Dinge in Eurer Karriere?

Es ist halt immer ärgerlich wenn man den ganzen Tag mit dem Auto irgendwo hin fährt und in irgendeiner „Siffbude“ spielt, keine Leute da sind, dann in einem versifften Zimmer pennen muss und dann den ganzen Sonntag wieder heimfahren muss. So macht man sich eigentlich ein ganzes Wochenende kaputt und das ist sehr schade. Aber die positiven Ereignisse überwiegen zum Glück.

Was oder wer sind Eure Vorbilder?

Das ist eigentlich sehr breit gefächert. Zurzeit sind es bei mir The Doors, Jimi Hendrix und mehr so 60er-70er Zeug. Ebenfalls ist es bei mir traditionell schottische Musik, die mich sehr beeinflusst hat, aber weniger bei SLARTIBARTFASS.

Habt Ihr noch Worte an die Fans?

Hört mal in das Album rein, lasst Euch überraschen und besucht unsere Liveshows. Und seid vor allem nicht voreingenommen.

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About the Author

Ich habe Metal gleich zweimal zum Beruf gemacht. Nicht nur als Feinwerkmechanikermeister, sondern auch als Geschäftsführer von N-Metal. Der Metal ist für mich mehr als nur Musik. Es ist Leidenschaft und ein guter Ausgleich zu meinem eigentlichen Beruf.



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