Nachberichte

Published on April 13th, 2012 | by Crow

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Paganfest 2012

Eluveitie

Das Paganfest ist seit jeher eines der Flaggschiffe in der Touringbranche. Doch in diesem Jahr haben sich mal wieder die Macher selber übertroffen. Das Billing in Geiselwind überzeugte diesmal nicht nur durch Quantität sondern wieder einmal durch höchste Qualität.

Den Lokalsupport und somit den Anfang übernehmen die Coburger von SINTECH. Die Jungs zocken sich von einem neuen Hit Ihrer CD ‚Schlampenfeuer‘ zum anderen. Egal ob „Narbenacker“, „Avantgard“ oder „Schlampenfeuer“, hier brennt gleich von Anfang an die MusicHall. Leider sind 30 Minuten viel zu kurz für diese herrlichen synthetischen Klänge.

Als nächstes sind die Isländer SÒLSTAFIR mit ihrer begnadeten Show dran. Die eher sehr unkonventionelle Rockband kommt bei dem Publikum erfreulich gut an und so bewegen sich sehr rhythmisch die ganzen Besucher im Takt mit.

Nach den eher psychedelischen Sounds geht es weiter mit den folkigen HEIDEVOLK. Obwohl die Jungs mit ihrem neuen Album ‚Batavi‘ jetzt wesentlich härter geworden sind. Dennoch laden die neuen Songs wie „Als De Dood Weer Naar Ons Lacht“ und „Een Nieuw Begin“ zu einem kräftigen Pogo ein. Aber auch alte Hits wie „Sachsenland“ sind mit von der Partie.

Negura Bunget

Mit viel Ambiente geht es bei den rumänischen NEGURA BUNGET weiter. Die Transsilvanier spielen heute wieder eine großartige Show, kommen aber leider nicht an die alten Zeiten heran. Dennoch versüßt mir der alte Kracher „Tesarul de Lumini“ den Abend.

Die nächste Band zählen zu den Legenden des deutschen Metal. Die Rede ist von großartigen EQUILIBRIUM. Die Band weiß genau was die Fans wollen. Action! Und das bekommen diese hier zu Hauf. Mit den Hits „In Heiligen Hallen“, „Unbesiegt“, „Met“ und einer sehr schönen Interpretation des aus dem Computerspiel Skyrim bekannten Songs „Dragonborn“. Diese Show war ein genial epischer Gehörorgasmus und wird mir und vielen Fans lange in Erinnerung bleiben.

Equilibrium

Leider leert sich ab hier die Halle ein wenig. Die irischen PRIMORDIAL rund um Alan „Naihmass Nemtheanga“ Averill enttäuschen aber mit Nichten. Die keltischen Schwarzmetaller fackeln eine Show ab die einem einfach zum Mitmachen bewegt. Den Abschluss machen wieder einmal die Klassiker „The Coffin Ships“ und „Empire Falls“. Vielleicht sind die Jungs nur etwas überspielt, da sie ja letztes Jahr auf vielen Festivals und Touren gespielt haben. Mir gefiel jedenfalls der Auftritt der Iren mit ihrem kompromisslosen Auftreten.

Die vorletzte Band des Abends sind die allseits beliebten KORPIKLAANI. Dieses Mal starten die Finnen mit einem ihrer Klassiker durch. Der „Hunting Song“ bewegt gleich die Massen in einem wilden Wirbel und zeigt gleich das der Partysturm losgebrochen ist. Auch der neue Violinist fühlt sich anscheinend in der Band sehr wohl. Aber auch die gewohnte Getränkeparade an Songs lässt nicht lange auf sich warten, so heizen die Titel „Tequila“, „Vodka“ und „Beer Beer“ ordentlich ein.

Korpiklaani

Nach dem es kaum noch besser werden kann betreten nun die Schweizer von ELUVEITIE die Bühne. Die Headliner haben ein ganz besonderes Paket aus ihren neusten Songs vom aktuellen Album „Helvetios“ geschnürt. Gerade Perlen wie „A Rose for Epona“, „Helvetios“, „Alesia“ und Luxtos verzaubern die Menge. Aber auch die guten alten Klassiker wie „Inis Mona“, „Thousandfold“ oder „Your Gaulish War“ dürfen nicht fehlen.

Diesen Abend in ein paar Worten zusammenzufassen ist einfach unmöglich. Ich hoffe das es in den nächsten Jahren eine ähnlich phänomenale Tour geben wird und diese einen ebenso großen Anklang finden wird.

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About the Author

Ich habe Metal gleich zweimal zum Beruf gemacht. Nicht nur als Feinwerkmechanikermeister, sondern auch als Geschäftsführer von N-Metal. Der Metal ist für mich mehr als nur Musik. Es ist Leidenschaft und ein guter Ausgleich zu meinem eigentlichen Beruf.



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