Nachberichte

Published on November 20th, 2011 | by Crow

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Neckbreakers Ball IV

Dark Tranquillity

Am 12.11.11 öffnete sich ein weiteres Mal die MusicHall in Geiselwind für ein großes Zusammentreffen musikalischer Genüsse.

Die Opener sind keine geringeren als die Finnen von OMNIUM GATHERUM. Während sich die Halle langsam füllt heißen die Jungs schon einmal die Bühne mit ihrem Hit „Nail“ auf. Dabei kommt es schon vereinzelt zu Headbangern in den vorderen Reihen.

Die Schweizer von GURD lassen danach ihren stimmigen Heavy Metal Sound auf die Menge wirken. Die seit Anno 1994 existierende Band, überzeugt mit Titeln wie „Your Drug of Choice“  oder „Terminate“ voll und ganz.

Den Anschlusstreffer erzielen MERCENARY mit ihrem melodischen Death Metal. Hier geht die Stimmung steil nach oben und ein kleiner Pogokreis tut sich in der Mitte auf. Bei „The Follower“ einen der Hits der Band kommt es sogar zu einer kleinen „Wall of Death“.

Ab hier übernehmen die Coburger von VARG die Bühne. Hier in Geiselwind ist für die Jungs ganz klar immer das Heimspiel und so wollen sie nicht nur die Fans, sondern auch die Familie und gute Freunde von ihrem Können überzeugen. Mit Kracher wie „Wolfskult“ oder „Sehnsucht“ heizen sie der eh schon guten Stimmung ordentlich ein. Leider überzeugt der Sound der Anlage heute nicht ganz. Als Bonus gibt es heute ein Rammstein-Cover („Links, 2, 3, 4“).

Die Kollegen von ELUVEITIE lassen aber auch nichts anbrennen. Und so starten die Kelten mit „Your Gaulish War“ voll durch. Bei „Kingdom Come Undone“ fordert Christian „Chrigel“ Glanzmann die Leute zu einem Circle Pit auf. Das lassen sich die Fans nicht zweimal sagen. Man merkt das sich die Schweizer dem rauen Neckbreakers Ball Niveau angepasst haben. Aber das harte Gewand steht ihnen gut. So ist auch bei „The Somber Lay“ noch volle Bewegung im Publikum.

Jetzt machen sich die Headliner DARK TRANQUILLITY für ihren Auftritt fertig. Im Gepäck haben sie feinsten Melodic Death aus Schweden. Die Jungs brennen gleich ein Hitfeuerwerk zu Anfang ab. Mit „Terminus“  und „In My Absence“ das vom aktuellen Silberling ‚We Are the Void‘ der Band stammt, gibt es kein Halten mehr.  Dazu gesellen sie die Toptitel „Misery’s Crown“ und „Monochromatic Stains“. Hier sieht man genau dass die Jungs wissen was die Fans von ihnen wollen. Mit „The Fatalist“ endet ein sehr schöner kalter Novembertag in Geiselwind.


About the Author

Ich habe Metal gleich zweimal zum Beruf gemacht. Nicht nur als Feinwerkmechanikermeister, sondern auch als Geschäftsführer von N-Metal. Der Metal ist für mich mehr als nur Musik. Es ist Leidenschaft und ein guter Ausgleich zu meinem eigentlichen Beruf.



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