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Published on April 20th, 2012 | by Crow

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Desperadoz – Dead Man’s Hand

Wenn Westen auf ein gutes Stück Heavy Metal treffen, erhält man eine ganz eigene Mischung. Diesen Weg beschreiten die Jungs von DEZPERADOZ und haben somit ihren ganz eigenen Sound entwickelt.

Mit 14 satten Tracks ist das Werk  ‚Dead Man’s Hand‘ gespickt. Zu den großen Stärken dieses Albums zählt wohl die einzigartige Atmosphäre. Ein Gefühl wie ob man in einen guten alten Western aus seiner Kindheit eintaucht. Wer jetzt denkt das wird sehr ruhig und schnarchig, der liegt ganz falsch. Die gute Portion Heavy Metal gespickt mit einigen Metalcore-Elementen sorgt für ordentlich Pfiff. So heizen Titel wie „Under the Gun“, „Yippie ya yeah!“, „Dead Man’s Hand“ und Showdown richtig durch. Aber das Album beweist auch eine große Vielzahl an verschiedenen Songs, so sind „Badlands“, „Bullet with my Name“, „Wild Horses“ und „Train of Souls“ eher Baladen und „Just like Cowboyzz do“, „Last Man standing“ und „Saloon No 10“ eher die Rocknummern. Besonders herausstechen tut der Titel „My of‘ Rebel Heart“. Dieser ist schon feinster Country und wird sich sicher als Party-Hit herausstellen. Eine weitere besondere Stärke ist der Einsatz von kleinen Details. So hört man im Hintergrund das Drehen einer Revolvertrommel, das Pfeifen eines Zuges oder ein altes Klavier klimpern. Gerade diese Feinheiten verstärken den Westerneffekt ungemein.

Für mich ist dieses Album schon ein richtiges Kleinod. Für die Fans von Metallica bis Volbeat oder gar Johnny Cash ist dieses Werk ein Pflichtkauf. Jeder andere der mit Western und Heavy Metal nur einigermaßen etwas anfangen kann, sollte einen Blick riskieren.

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About the Author

Ich habe Metal gleich zweimal zum Beruf gemacht. Nicht nur als Feinwerkmechanikermeister, sondern auch als Geschäftsführer von N-Metal. Der Metal ist für mich mehr als nur Musik. Es ist Leidenschaft und ein guter Ausgleich zu meinem eigentlichen Beruf.



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