[caption id="attachment_682" align="alignleft" width="300" caption="Lordi"]..." /> Christmas Metal Festival 2011 (Teil 1) | N-Metal

Nachberichte

Published on Dezember 7th, 2011 | by Crow

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Christmas Metal Festival 2011 (Teil 1)

Lordi

Mit 4 Tagen Indoor-Festival und einem Billing das jeden im Dreieck springen lässt, lockten uns die Leute vom Rock in Concert zum Christmas Metal Festival 2011 in die Stadthalle Lichtenfels und in die Eventhalle Geiselwind. Der erste Teil des Festivals fand vom 25.11. bis zum 26.11. in Stadthalle Lichtenfels statt.

Freitag, 25.11.11

Den Startschuss gaben MORTAL SIN aus Sydney. Während sich die Halle langsam füllt, bilden sich schon kleine Grüppchen vor der Bühne. Diese genießen den Old School Thrash der Australier in vollen Zügen. Mit Krachern wie „Voyage of the Disturbed“, „Lebanon“ oder „I am Immortal“ heizen sie den ersten Besuchern richtig ein. Zum Abschluss gibt es noch ein paar Handshakes vom Sänger für die Fans.

Und es geht Schlag auf Schlag weiter mit den Jungs von HEATHEN. Nun ist die Halle schon gut zur Hälfte gefüllt. Somit ist es ein leichtes für Thrasher die gute Stimmung zu halten. Die eher untypische sehr melodische Schiene, schein beim Publikum sehr gut anzukommen. Leider ist auch hier wieder viel zu schnell das Ende der Show angelangt.

Ab hier übernehmen die Klanggiganten von LIZZY BORDEN die Bühne. Auch sie fangen gekonnt die Stimmung ihrer Vorgänger ab. Die Shock Rocker wissen mit ihren ausgefallen Auftreten zu begeistern. Gerade Titel wie „Me Against the World“ und „American Metal“ lassen die Fans mitfiebern.

Jetzt wird die Thrashkeule wieder ausgepackt! DESTRUCTION schlagen ein, wie eine Bombe beim Publikum. Die Jungs warten heute mit einer Old School Show auf. Mit Songs wie „Total Desaster“, „Mad Butcher“ und „Bestial Invasion“ lassen sie jedes Fanherz höher schlagen. Somit zeigt sich ein kleiner Pit in der Mitte, der jedem zum Mitmachen einlädt.

Danach geben sich die Herren von ANVIL die Ehre. Mit den Hits „Metal on Metal“ oder „Juggernaut of Justice“ halten sie das Stimmungsergebnis ihrer Vorreiter. Somit wird den Speedvorreitern der Große Applaus am Schluss mehr als gerecht.

Als nächstes sind die Kalifornier von EXODUS am Start. Die Thrashlegenden zeigen sich heute mal wieder von ihrer besten Seite. Leider springt der Funke erst auf das Publikum über, als der Sänger Rob Dukes die Menge zu animieren anfängt. Ab jetzt gibt es kein Halten mehr. So gibt es jetzt auch einen Circle Pit zu den Krachern „Bonded By Blood“ und „A Lesson in Violence“.

Im Anschluss zieht ein verführerisch süßlicher Geruch durch die Halle. Die Jungs von SEPULTURA betreten die Bühne zusammen mit ihrem neuen Album ‚Kairos‘. Die Setlist wird auch ganz klar von diesem Album dominiert. Aber auch Klassiker wie „Refuse/ Resist“ oder „Ratamahatta“ haben ihren Weg dorthin gefunden.

Ab hier kriechen die Monster aus ihren dunklen Ecken. Die finnischen Hardrocker von LORDI haben sich in ihre Halloween geschmissen und fackeln eine Bühnenshow ab die sich sehen lässt. Aber auch der Sound lässt keine Wünsche offen. Es sind alle Hits vertreten. Egal ob „Devil is a Looser“, “Who’s your Daddy“, „Bloodred Sandmen“, “Would you love a Monsterman” oder der Gran-Prix-Kracher “Hard Rock Hallelujah”. Dieser Auftritt wird den meisten Gästen in wohliger Erinnerung bleiben.

Die nächsten auf der Running-Order sind die legendären SAXON aus England. Die Jungs starten gleich mit den Songs „Crusader“, „Princess oft he Night“ und „Heavy Metal Thunder“ voll durch. Leider ist der Tag schon sehr lang und der Heavy Metal Funke springt nicht gleich über. Aber diesen Abend lassen sich die Fans nicht nehmen. Denn diese feiern unerschrocken weiter, auch wenn der Rest des Publikums nicht so mitziehen will.

Hammerfall

Den Abschluss für den Freitag machen heute die Bänger von HAMMERFALL. Die Jungs haben ihr neues Album ‚Infected‘ im Gepäck. Der Silberling bietet genau das was der geneigte Power Metal Fan will. Alte Sound gepaart mit einigen Neuerungen. So haben die Schweden nichts an ihrem musikalischen Charme verloren. Leider ist es auch schon sehr spät und so verlassen weitere Teile des Publikums die Halle. Nur der harte Kern der Hammerfall-Fans bleibt bestehen und feiert fröhlich weiter.

Samstag, 26.11.11

Den nächsten Tag beginnen wir mit etwas Metalcore. Die Lokalhelden von ENEMA OF DEATH zocken die Bühne warm und erfreuen sich gleich großer Beliebtheit. Mit „The Fallen One“ schließt eine sehr schöne Show ab. Wir werden in Zukunft sicher noch viel hören von den Lichtenfelsern.

Als nächstes begeben sich VALKYRJA aus Schweden auf die Bühne. Die jungen Schwarzmetaller zeigen sich auch heute wieder von ihrer besten Seite. Der Black Metal alá Watain stößt auf eine hohe Beliebtheit im Publikum. Nach jedem Song bricht ein kleiner Beifallssturm los.

Jetzt wird es Zeit für etwas epischen Pagan Metal. Die Niederbayern von WOLFCHANT machen sich für den Angriff auf die Bühne bereit. Heute werden auch wieder tolle Hits serviert.  Titel wie „A Pagan Storm“, „Black Fire“ und „Naturgewalt“ bringen uns richtig in Stimmung für weiteres. Doch leider ist die Show viel zu kurz und so müssen die Zugabe Schreie leider unerhört verstummen.

Ab hier wird es blutig! DEBAUCHERY, die Band rund um Thomas „Bloodgod“ Gurrath hat wieder mal alle Leckerbissen der Bandgeschichte eingepackt. Die Songs „Blood for the Blood God“,  „Zombie Blitzkrieg“ und „Death Metal Warmachine“ sind nur einige davon. Als Nachtisch gibt es noch eine barbusige Tänzerin, die sich rhythmisch zu den Liedern räkelt.

Wer es etwas mystischer mag, kommt ab jetzt auf seine kosten. Den SÓLSTAFIR betritt die Bühne. Hier öffnen sich einem ganz neue Klangwelten. Dieser Progressive Sound gepaart mit kraftvollen Gitarrenriffs lässt viele im Publikum ins Schwärmen geraten.

Als nächstes machen die Jungs von MAERZFELD Stimmung in der Halle. Die eigentlich als Stahlzeit bekannt gewordene Coverband versucht nun mit eigenen Songs im Stil ihrer Vorbildband Rammstein die Charts zu erobern. Die Lieder lassen sich allesamt auch sehen. Nur leider kommt immer noch das Gefühl auf eine Coverband zu hören. Vielleicht würde etwas mehr eigener Stil dem ganzen Projekt eine eigene Note geben und so das Gefühl verschwinden lassen.

Die irischen PRIMORDIAL machen auf ihrer großen Tour auch Halt auf dem Christmas Metal Festival. Die Show lässt auch heute wieder keine Wünsche offen. Den Abschluss der Setlist bilden „ Rome burns“ und der Klassiker „Empire Falls“. Der Liedsänger Alan „Naihmass Nemtheanga“ Averill versteht es wieder einmal voll und ganz das Publikum zu fesseln.

Die polnischen Death Metal Legenden von VADER servieren auch heute wieder ein Brett nach dem anderen. Wer es richtig hart mag ist bei dieser Band genau richtig aufgehoben. Das zeichnet sich sofort am Publikumsbild ab. Es entstehen Circle-Pits und Crowdsurfer taumeln über die Massen hinweg. Den Abschluss begehen die Deather mit einem knackigen Slayer-Cover.

Vom Death- zum Black Metal. GORGOROTH zelebrieren eine ihrer großartigen Shows. Der Sound der Norweger ist aber nur etwas für Black Metal Puristen der alten Generation. Das macht sich auch im Publikum bemerkbar. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Es ist mehr starres Kopfnicken, als wildes Rumgepoge vertreten.

Ab jetzt geht es mit UNLEASHED, mit schwedischen Death Metal vom aller feinsten weiter. Dabei dürfen die Hits „Midvinterblód“,  „Fly Raven Fly“ und „Hammer Battalion“ nicht fehlen. Das ist für jeden Fan ein wahres Fest. Die Jungs bringen den Saal richtig zum Kochen.

Heute lassen es auch die Doomer von SIX FEET UNDER krachen. Der Liedsänger Chris Barnes hat sich einer kleinen Verjüngungskur unterzogen. Er hat abgenommen und der Bart ist. Aber auch Gesanglich ist er wieder 10 Jahre jünger. Der Sound klingt wieder satt und ist jede Minute wert. So darf auch das grandiose Cover von „Hammer Smashed Face“ nicht fehlen.

Auch die „Sons of northern Darkness“ geben sich die Ehre auf dem Christmas Metal Festival. IMMORTAL berauschen mit Hittiteln wie „Tyrant“, „All Shall Fall“ und „One by One“. Aber auch die Bühnenshow überzeugt voll und ganz. Eine richtig fette Pyroshow macht diese zum absoluten Hingucker.

Venom

Den Abschluss für den Samstag begehen die Metallegenden VENOM. Die alten Herren überraschen mit jugendlicher Kraft und dem guten traditionellen Sound, den alle Fans so lieben. Mit dem Kracher „Black Metal“ starten sie voll durch. Jetzt ist das Publikum nicht mehr zu halten. Die letzten Klänge kommen heute von dem Hit „In League with the Satan“ mit dem sich die Engländer verabschieden.

(weiter geht’s am 09.12.11 in Geiselwind mit Teil 2 des Christmas Metal 2011)

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About the Author

Ich habe Metal gleich zweimal zum Beruf gemacht. Nicht nur als Feinwerkmechanikermeister, sondern auch als Geschäftsführer von N-Metal. Der Metal ist für mich mehr als nur Musik. Es ist Leidenschaft und ein guter Ausgleich zu meinem eigentlichen Beruf.



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