Das neue Album von Träumen von Aurora:

Rekonvaleszenz schimpft es sich und es fängt gleich gut an, mit den ersten beiden Songs die das Black Metal Album hervorbringt, gelingt ein schwungvoller Einstieg in das Musikstück. Das offizielle Releasedatum wurde der 10te Mai 2013. Die totale Spielzeit beläuft sich auf 46:38. Davor wäre vor allem erwähnenswert: Aurora ist eine Black Metal Band welche „Zum Glück“ könnte man sagen, dem eintönigen Gespiele etwas entgegensetzt, und zwar in Form von klassischen und atmosphärischen Elementen, welche gut verteilt in allen Ecken auf dem Tonträger zu finden sind. Die Band wurde im Jahre 2007 gegründet und nach einigen Line up wechseln und den ersten beiden Demo-Alben, ging es dann auch schon an das 1ste und 2te richtige Album, letzteres also jenes besagte und behandelte Stück „REKONVALESZENZ“. Es ist der Nachfolger des erst im letzten Juni erschienenen Debütalbums „Sehnsucht Wogen“. Der Vertrag mit dem noch aktuell zuständigen Label Trollzorn Rekords wurde im März 2012 geschlossen. Das Design des Tonträger bleibt schlicht in Schwarz-Weiß und soll wohl eher einen düsteren Eindruck verleiten. Schwarze Blätter zieren die CD, wirken etwas herbstlich und ebenso eher melancholisch vergessen, verlassen oder auch wie der Name der Band schon sagt ein wenig verträumt.

Die ersten beiden Songs (01. Phönix Und Asche und 02. Im Morgengrauen), die zudem etwas kürzer sind als die letzteren 3, punkten gleich mit abwechslungsreicher Geschwindigkeit und einigen guten Melodien. Sie synchronisieren noch nicht perfekt, geben jedoch Anlass für Lob, da sich Gesang und instrumentale Elemente viel Potential geben. Bei Lied 3 und 4 (03. Der Sommerregen Auf Asphalt und 04. Orion 2.1) handelt es sich um reinlich instrumentale Stücke, welche jeweils 12 und 8 Minuten dauern. Sie sind ebenfalls abwechslungsreich,  ändern ihre Geschwindigkeit und haben atmosphärische Einflüsse, jedoch hätte hier wie auch allgemein ein bisschen mehr Gesang und Text nicht geschadet. Lied 5 (05. Was Einst Im Wind Der Wälder Lag), ist eindeutig das längste Lied des Tonträgers und beginnt klassisch langsam, steigt dann mit Frauengesang ein und geht im krächzenden Screaming weiter in seinem Verlauf. Gegen Ende ist dann noch ein Geschwindigkeitsanstieg zu verzeichnen, also sehr abwechslungsreich, jedoch im großen und ganzen leider auch etwas lange gezogen. Mit den flüsternden Stimmen ist das ganze gegen Ausgang dann auch noch schön geheimnisvoll atmosphärisch abgerundet.

Fazit:

Ein gutes Werk, abwechslungsreich doch teilweise gesangsarm und nicht alle Instrumente stimmen aufeinander ab. Im Großen und ganzen jedoch äußerst Lobenswert und am besten einfach gleich mal rein hören.