Nach 4 Jahre Wartezeit ist es nun endlich soweit. Nach dem großen Erfolg von ‚Jahreszeiten‘ versucht, die Thüringer Metalband FJOERGYN mit dem neuen Album ‚Monument Ende‘ an den großen Erfolg anzuknüpfen.

Wie gewohnt setzen die Jungs aus Jena, auf ein Konzeptalbum. Hier ist die Story schnell erzählt. Die Menschheit steht am Ende ihrer Existenz und so einfach wie das Klingt, so komplex ist das auch. Es entwickeln sich bevor das Monument Endet viele Erzählstränge. Manche Tiefgreifend und manche mit reichlich Hoffnung gepaart.

Doch genug gespoilert! Jeder Song bildet eine schon fast perfekte Facette auf diesem Album. Leider kommt nur der klare Gesang von Stephan „Die Saat“ L. etwas zu kurz. Hier hätte es ruhig mehr sein dürfen. Wie auch in den Vorgängern, findet hier jeder der nur annährend damit etwas anfangen kann so seine Lieblingslieder mit Gänsehaut-Garantie. Es sollte aber jedem nicht Fjoergyn-Kenner gesagt sein, dass das was die Jungs da erschaffen haben, zum Nachdenken anregen soll und somit keine Partymusik ist.

FJOERGYN ist wie ein guter Wein! Man muss dieses, wie auch die anderen Alben auf sich wirken lassen. Selbst nach mehrmaligen durchhören fallen einem immer wieder Details auf, die einen erstaunen lassen.

‚Monument Ende‘ setzt die Reise von FJOERGYN nahtlos fort. Ein „Chartstürmer“ wird auch diese Scheibe nicht werden. Diese epische Musik will gar nicht die breite Masse erreichen. Hier reicht das Herz des einzelnen Fans!