Die deutsche Vorzeige Melo-Death Band AKREA ist mit einem neuen Album zurück! ‚Stadt der toten Träume‘ ist das dritte Werk der Oberpfälzer und begibt sich, wie das Erstlingswerk, zurück in das Reich der Fantasie.

Der erste Song „Erwachen“ beginnt mit einem Klaviersonett. Hier lässt aber auch der große Knall nicht lange auf sich warten. Es geht praktisch fließend in „Geisel der Sünde“ über. Ab hier kommt auch Gesang, mit reichlich Gitarrenriffs und einem bombastischen Schlagzeug zum Einsatz. Perfekt getimter Wechsel, zwischen schnell und langsam, unterstützen den Text gekonnt.

Mit „Seelentanz“ kommen noch einige Gitarrensolis hinzu und verfeinern so das Ganze. Mit diesem Song ist eine gelungene Headbanghymne entstanden. Hier ist Kopfwackeln vorprogrammiert. „Feuer & Licht“ zeigt, mit wie viel Fantasie Sänger Sebastian Panzer an einen Song heran geht. Hier tun sich alleine beim Hören schon neue Welten auf.

Ab dem Titel „Alter Freund“ wird die Geschwindigkeit noch einmal ordentlich angezogen, aber in gewissen Parts, für die Erhaltung der Songstruktur und der Verständlichkeit abgebremst.

Im Anschluss gibt es gleich den harten Bruch. Die Ballade „Einsames Medium“ lädt zum Träumen ein.

Die Nummer sieben auf der ‚Stadt der toten Träume‘ ist „Unbekannte Ferne“. Hier ist das Augenmerk besonders auf die Darstellung des Textes in Klängen gelegt. Es wird praktisch mit Tönen und Text ein Bild gemalt.

Der nächste Song „Schleier aus Blüten“ könnte genauso ein vergessener Song vom ‚Lebenslinie‘ Album sein. Hier treten unglaubliche viele Parallelen zu den Liedern im Erstlingswerk auf.

„Preis der Freiheit“ beginnt mit einem Sprechgesang-Part und geht langsam in sanftes Growling über. Hier merkt man auch das Touring mit den Apokalyptischen Reitern. Fans der Thüringer Metallegenden werden bei diesem Lied einige Töne bekannt vorkommen.

Der Titelsong „Stadt der toten Träume“ bündelt nochmal die ganze Kraft dieses Machwerks. Hier bricht ein gewaltiges Gewitter der Sinneseindrücke über einen herein.

Schnell geht es mit „Fundament der Existenz“ und „Letzte Lektion“ weiter. Hier lassen es die Jungs nochmal ordentlich krachen. Ab hier kann sich jeder schon den Circle-Pit bei einer Liveshow vorstellen.

Den Ausklang vollführt „Verlassen“ mit einigen Riffs und ruhigen Klängen.

Mit ‚Stadt der toten Träume‘ sind AKREA wieder von neuzeitlichen Themen abgewichen und bieten mehr von der eigenen Fantasiewelt ala ‚Lebenslinie‘, mit gewohnt gutem Sound. Die Fans der Klassiker dürfen schon jetzt im Dreieck springen, bis zum 02. August, denn da erscheint die neue Scheibe im Handel.